Eden oder Spree // Das Projekt
Eden oder Spree
Projekt1

EDEN ODER SPREE
Bildungsangebot vom gesunden Kochen bis zur Eventgestaltung für Junge Erwachsene, Langzeitarbeitslose, Frauen und Männer im Garten Steinhöfel

Eine Maßnahme von LandKunstLeben 2010 - 2011


Steinhöfel mit seinem Garten ist eine inzwischen landes- und bundesweit bekannte
kulturtouristische Destination. Befördert wurde diese Sonderstellung durch die Ausrichtung auf kultivierte und innovative Kulinarik, die sich mit Naturerlebnis, ökologischem Edutainment und zeitgenössischer Kunst verbindet.

Das Projekt EDEN ODER SPEE schafft eine attraktive Verbindung zwischen zeitgemäßem ‚Lifestyle’ und gewachsener Landkultur. Es zielt darauf ab, die in über sieben Jahren vor Ort gewonnenen Kenntnisse und Erfahrungen in eine Qualifizierungs- und Motivierungsmaßnahme münden zu lassen.
Wir betrachten dies als Beitrag für eine innovative Regionalentwicklung. Das Echo auf unsere Arbeit in den Medien und bei Besuchern und Gästen bestärkt uns darin.

Was den Garten Steinhöfel und sein Veranstaltungsspektrum kennzeichnet, ist die Verbindung von Bodenständigkeit und aktuellem Trendsetting, von lokaler Identität und Weltoffenheit, von Natur und einer kulturellen Praxis, die sich der Potenziale des Orts annimmt.
Die Kultur, das ‚Kultivieren’ ist eng verbunden mit dem ‚Oikos’ dem Haushalt.
Das ökologisch sinnvolle, kreative Handling der Güter sowie die effiziente Gestaltung der Ökonomie sind Kern des kleinsten Haushalts und unverzichtbares Moment auch eines großen Events. Das Projekt versucht, hier zwischen diesen beiden Polen einen Brückenschlag zu schaffen.

Dass Bedarf besteht, geht aus den bestehenden Defiziten sowohl im privaten als auch im öffentlichen Bereich hervor:

1. Insbesondere bei gering Verdienenden, Langzeitarbeitslosen und jungen Menschen herrschen Passivität, Desinteresse und Motivationsmangel hinsichtlich der eigenen Lebensgestaltung an der Basis ‚Haushalt’ vor. Viele junge Frauen haben sehr geringe Kenntnisse hinsichtlich Nahrungsmittelzubereitung und gesunder Ernährung.
2. Diese Tatsache spiegelt sich auch leider im öffentlichen Sektor wieder. Das Angebot an qualitätsvoller Gastronomie und Küche ist dünn gesät. Bei größeren Events, die im ländlichen wie auch im städtischen Raum insbesondere in der Sommersaison Konjunktur haben, gibt es zumeist ein schmales standardisiertes Angebot.

Für viele Frauen und auch Männer können gerade in diesen Dienstleistungsbranchen neue Verdienstmöglichkeiten geschaffen werden. Interesse und Motivation hierfür bilden sich aber nur aus, wenn authentische und zugleich zeitgemäße Lernfelder eröffnet werden. Denn es geht nicht darum, Frau zurück an den Herd zu schicken, sondern ein Grundwissen in Theorie und Praxis anschaulich, lebendig und ‚mit Biss’ zu vermitteln – ganz im Sinne der aktuellen Trends.

Gefördert werden sollen:
Ausbildungsmodule: für die Einübung in gesunde, ökonomische und nachhaltige Gestaltung von Haushalt und Service zwischen Kleinstfamilie und Event.

Instrumente, Methoden

Vermittlung praktischer und theoretischer Kenntnisse und Fertigkeiten
Einübung ins Selbstmanagement
Seminare, Kurse, Events, Fachgerechter Einsatz von Equipment